Ein neuer Satz Winterreifen ist alles andere als billig, deshalb suchen viele Fahrzeughalter vermehrt schon im Sommer nach gebrauchten Reifen, die noch gut erhalten sind. Immerhin haben Autoreifen, je nach Abnutzungsgrad, eine Lebensdauer von sechs bis acht Jahren. Unabhängig davon, ob sie zum Tausch oder zum Verkauf angeboten werden, sollte man die Reifen genauer in Augenschein nehmen.

Die Gründe, warum sich Autofahrer von gut erhaltenen Reifen trennen, sind vielfältig. Einer davon könnte sein, dass der Fahrzeughalter seinen Sportwagen mit sogenannten Sportreifen ausstatten möchte – man bezeichnet sie als Kompromiss zwischen Normalreifen und Rennreifen, die nicht auf der Straße zugelassen sind. Ein anderer Grund könnte sein, dass sich der Anbieter ein anderes Auto mit einem Satz neuer Reifen bei Tirendo gekauft hat, sodass er sich von den alten trennen will. So oder so ist auch nicht der Grund entscheidend, warum jemand gebrauchte Reifen im Internet verkaufen oder tauschen möchte. Viel wichtiger ist, ob die Qualität der Reifen stimmt. Welche Merkmale helfen beim Gebrauchtreifen-Check?

Mit dem Auto in den Winterurlaub

Winterreifen

Worauf sollte beim Kauf von Winterreifen geachtet werden?

Woran erkennt man die Qualität von gebrauchten Reifen?

Um zu überprüfen, ob gebrauchte Winterreifen noch zum Fahren geeignet sind, sollte man auf folgende Qualitätsmerkmale achten:

  1. Das Reifenprofil: Laut der deutschen Straßenverkehrsordnung müssen Winterreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm aufweisen – wird der Wert unterschritten, sind die Reifen nicht mehr zugelassen und es folgen hohe Bußgelder, wenn man von der Polizei erwischt wird. Deshalb sollten gebrauchte Winterreifen immer noch eine Profiltiefe von mindestens 4 mm haben, damit sich das Tausch- oder Kaufgeschäft überhaupt lohnt.
  2. Das Reifenalter: Auch Reifen haben ein Verfallsdatum. Unabhängig davon, wie gut erhalten die Reifen noch sind, lässt ihre Qualität mit zunehmendem Alter automatisch nach, weil das Gummi hart und porös wird. Deshalb sollte man das Reifenalter genauer in Augenschein nehmen – erkennbar anhand der vierstelligen DOT-Nummer, z.B. 2410 (steht für 24. Kalenderwoche im Jahre 2010).

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